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Bei einer Gastroparese handelt es sich um eine Magenkrankheit, bei der die Nahrung langsamer als normal verdaut wird. 
In einem gesunden Verdauungssystem befördern kraftvolle Muskelkontraktionen den Nahrungsbrei ausgehend vom Magen weiter durch den Darmtrakt. 
Bei einer Gastroparese arbeiten jedoch die Muskeln mangelhaft (oder überhaupt nicht), wodurch sich der Magen nicht ausreichend entleeren kann. 
Die diabetische Magenlähmung ist Folge einer autonomen diabetischen Neuropathie. 

Zu den Symptomen gehören:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Völlegefühl nach dem Essen
  • Blähungen. 

Die gestörte Motilität und Entleerung des Magens machen die Blutzuckerkontrolle für den Patienten zum Drahtseilakt. 
Denn wenn das Insulin schneller wirkt als die Kohlenhydrate resorbiert werden, können zum Beispiel heftige Unterzuckerungen entstehen. 
Hinweise auf eine gestörte Magenentleerung finden sich bei jedem vierten Diabetiker