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Was ist Asthma?

Asthma bronchiale ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Durch die Überempfindlichkeit gegenüber eigentlich harmlosen Stoffen sind die Atemwege bei Asthma bronchiale ständig entzündet. Deshalb bildet die Schleimhaut in den Bronchien sehr viel zähen Schleim und schwillt an. In der Folge verengen sich die Atemwege und es kann zu Verkrampfungen der Atemmuskulatur mit auftretender Atemnot kommen.

Asthma Symptome

  • Husten
  • pfeifende Atemgeräusche
  • erschwertes und verlängertes Ausatmen
  • Engegefühl in der Brust
  • Erschöpfung, Angst und Unruhe

Asthma Formen

​Es gibt allergische und nichtallergische Asthmaformen, wobei selten eine Form isoliert bei einem Patienten auftritt.

Allergisches (extrinsisches Asthma)

Allergisches Asthma gehört zusammen mit Heuschnupfen und Neurodermitis zu den Krankheiten des atopischen Formenkreises. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass das Immunsystem auf bestimmte äußere Reize überreagiert. Allergieauslöser können Pollen, Haustaubmilben oder Tierhaare sein. Das extrinsische Asthma tritt vorwiegend bei Kindern auf.

Nicht-allergisches (intrinsisches Asthma)

Nicht allergisches Asthma betrifft zumeist Erwachsene ab 40 Jahren. Trotz eindeutiger Symptome kann bei den Betroffenen keine allergische Reaktion festgestellt werden. Oftmals beginnen die Beschwerden nach einem vorausgegangenen Infekt der Atemwege, der die Schleimhaut der Bronchien schädigt und diese somit empfindlich gegenüber kalter Luft oder Zigarettenrauch werden.