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Koronare Herzkrankheit (KHK)
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine chronische Erkrankung, bei der die Herzkranzgefäße, also die Blutgefäße um das Herz herum, verengt sind. Sie können das Herz deshalb nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Das führt zu Symptomen wie Brustschmerzen (Angina Pectoris), Kurzatmigkeit und Übelkeit, besonders bei körperlicher Anstrengung.
Die Hauptursache einer koronaren Herzkrankheit ist Arteriosklerose. Dabei bilden sich Ablagerungen an den Gefäßwänden. Als Risikofaktoren gelten Rauchen, Übergewicht, ein hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Diabetes. Die koronare Herzkrankheit tritt in höherem Alter häufiger auf, wobei Männer stärker betroffen sind als Frauen. Rund 22 % der 70- bis 79-Jährigen leiden daran.
Wenn sie unbehandelt bleibt, kann die koronare Herzkrankheit zu schweren Komplikationen wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz führen. Die Therapie umfasst Medikamente wie Betablocker und Statine, eine dauerhafte Blutverdünnung sowie Eingriffe wie Herzkatheter oder Bypass-Operationen. Das Ziel dabei ist es, die Symptome zu lindern und Folgeerkrankungen vorzubeugen. Nach chirurgischen Eingriffen ist eine Rehabilitation sinnvoll, um die körperliche Belastbarkeit zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.
Behandlungsansätze, die für Betroffene der koronaren Herzkrankheit eine gute Option sein könnten, werden regelmäßig in klinischen Studien untersucht.