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Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen Risikofaktoren

Herzrisikofaktoren betreffen sowohl Männer als auch Frauen, mit dem Unterschied, dass sich der Lebensstil der Frauen stärker auswirkt als bei Männern. So ist beispielsweise das das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei rauchenden Frauen 25% höher als bei Männern. Zusätzlich negativ kann sich die Einnahme der Pille und Übergewicht auswirken. Auch ein erhöhter Wert an Blutfetten wirkt sich bei Frauen gravierender aus als bei Männern. Ähnliches gilt für Diabetes mellitus Erkrankungen. Weiterhin kommt bei Frauen hinzu, dass der Hormonhaushalt die Herzgesundheit beeinflusst. So steigt beispielsweise das Herzinfarktrisiko nach den Wechseljahren, da die Hormonproduktion nachlässt.

Neben diesen Faktoren gibt es auch nicht beeinflussbare Umstände, wie etwa das Alter, das Geschlecht oder die familiäre Vorbelastung. Beeinflussbar sind dagegen Faktoren wie Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, zu wenig Bewegung oder Folgendes:

Bluthochdruck Der wichtigste Risikofaktor für einen Schlaganfall ist Bluthochdruck. Einen optimalen Blutdruck, der erstrebenswert ist, gibt es derzeit nicht in Bezug auf einen Schlaganfall. Empfohlen sind jedoch Werte unter 120/80 mmHg.

Erhöhter Cholesterinspiegel
Ein weiterer klarer Risikofaktor für einen Herzinfarkt ist ein zu hoher Cholesterinspiegel. Da das Cholesterin im Blut in verschiedene Untergruppen einzuteilen ist, ist es wichtig auf „schlechtes“ und „gutes“ Cholesterin zu achten. Eins der wichtigsten „schlechten“ ist das LDL-Cholesterin, welches von der Leber in die Blutgefäße wandert. Hier kann es sich ablagern und zu Arterienverkalkungen führen. Im Gegensatz dazu steht das HDL-Cholesterin, welches von den Gefäßen in die Leber wandert. Ein hoher HDL-Spiegel senkt die Arteriosklerosegefahr.

Erhöhter Blutzucker
Ein weiterer schädigender Faktor sind zu hohe Blutzuckerwerte, da sie die Blutgefäße schädigen. Zeigen sich bei einer Untersuchung erhöhte Werte, sollte der Betroffene Maßnahmen ergreifen um die Werte zu senken. Dafür gibt es Medikamente oder Therapien ohne Medikamente, die in Betracht gezogen werden können.

Rauchen
Regelmäßige Raucher steigern ihr Schlaganfallrisiko um fast das Doppelte, da Lunge, Gehirn, Nieren, Herz und viele andere Organe unter dem Rauchen leiden. Studien haben gezeigt, dass zehn Zigaretten pro Tag die Wahrscheinlichkeit, an einem Herz-Kreislauf-Leiden zu sterben, bei Männern um 18 Prozent, bei Frauen um sogar um 31 Prozent erhöhen. Aus diesem Grund ist es unabhängig vom Alter immer ein gesundheitlicher Gewinn, mit dem Rauchen aufzuhören.

Vorhofflimmern
Leidet eine Person an Vorhofflimmern, arbeiten der rechte und der linke Vorhof im Herzen nicht mehr regelmäßig. Folglich schlagen die Kammern nicht mehr regelmäßig und es können sich im Herzen Blutgerinnsel bilden. Werden diese dann mit dem Blut ausgeschwemmt, können sie Gefäße verstopfen, die das Gehirn versorgen.

Psychische Faktoren
Um die verschiedenen Herzrisikofaktoren medikamentös zu behandeln, gibt es derzeit nur die Option, die Folgeerkrankungen zu behandeln​.

 


Medikamente

Um die verschiedenen Herzrisikofaktoren medikamentös zu behandeln, gibt es derzeit nur die Option, die Folgeerkrankungen zu behandeln.


Therapie

Um Herzrisikofaktoren vorzubeugen gibt es logische Vorsorgemaßnahmen, die man selbst beeinflussen kann. Bei den meisten Maßnahmen besteht ein Zusammenhang. Wer sich beispielsweise viel bewegt wird gleichzeitig auch seinen Blutdruck- und Cholesterinwert normalisieren bzw. senken können. Weiterhin sollte das Rauchen eingestellt werden, da es auch die Blutgerinnung stören kann. Dies provoziert arterielle Verschlüsse, dessen Folgen Schlaganfälle, Arterienverschlüsse oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße sein können. Generell sollte man eine gesunde Lebensweise an den Tag legen, um Herzrisikofaktoren zu beeinflussen.


Aktuelle Studien

Für dieses Krankheitsbild können Sie sich unverbindlich für eine Studie registrieren:

Erhöhte Lipoprotein(a)-Werte

In dieser Studie wird ein neues Medikament als möglicher Therapieansatz bei Teilnehmern mit erhöhten Lipoprotein(a)-Werten getestet. Dafür suchen wir Frauen und Männer ab 18 Jahren, deren Lipoprotein(a)-Werte erhöht sind und die Herz-Kreislauf-Erkrankungen-Vorgeschichte, bzw. erhöhtes Risiko für solche Ereignise haben. Neben medizinischer Betreuung erhalten Sie für Ihre Teilnahme eine Aufwandsentschädigung.
Standorte:
  • Hamburg
  • Schwerin
  • Dresden
  • Hannover
  • Karlsruhe

Lipoprotein(a)-Wert-Check

Ein hoher LP(a)-Wert kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen – oft ohne Symptome. Lassen Sie Ihren Lp(a)-Wert bei uns bestimmen und erhalten Sie wertvolle Einblicke in Ihre Herzgesundheit. 👉 Jetzt anmelden!
Standorte:
  • Karlsruhe
  • Berlin-Mitte
  • Dresden
  • Hannover
  • Schwerin

Herzinsuffizienz / Herzschwäche

Dies ist eine kommende Studie
Bitte beachten Sie, dass diese Studie erst zu einem späteren Zeitpunkt startet!
Für eine zukünftige Studie zu einem noch nicht zugelassenen Medikament suchen wir Frauen und Männer ab 18 Jahren, die von einer Herzinsuffizienz / Herzschwäche betroffen sind. Die Teilnahme umfasst mehrere ambulante Besuche und eine umfassende medizinische Betreuung.
Standorte:
  • Dresden
  • Hamburg
  • Hannover

Herz-Kreislauf-Erkrankung (Verengte oder verkalkte Arterien)

Für eine Studie zu einem neuen Medikament suchen wir Frauen und Männer ab 18 Jahren, die an Arterienverkalkung leiden oder ein Risiko für ein Ereignis einer atherosklerotischen Herz-Kreislauf-Erkrankung (Schlaganfall, Herzinfarkt) haben. Die Teilnahme umfasst mehrere ambulante Besuche und eine umfassende medizinische Betreuung. Es wird eine angemessene Aufwandsentschädigung geboten.
Standorte:
  • Berlin-Mitte
  • Dresden
  • Hamburg
  • Karlsruhe
  • Schwerin

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