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Arthrose

Arthrose ist eine chronische Abnutzung der Gelenkknorpel, die über das altersübliche Maß hinausgeht und oft als Gelenkverschleiß bezeichnet wird.

Der Knorpel dient im Gelenk als schützender Puffer – wird dieser dünner oder reißt auf, reiben die Knochen bei Bewegung schmerzhaft aneinander. Die typischen Symptome äußern sich anfangs durch einen sogenannten Anlaufschmerz, bei dem das Gelenk nach längerer Ruhepause steif wirkt und erst nach den ersten Schritten wieder beweglicher wird. Im weiteren Verlauf treten Schmerzen auch bei Belastung oder sogar in Ruhe auf, oft begleitet von Schwellungen und einer eingeschränkten Beweglichkeit. Das größte Risiko der Erkrankung liegt in einer dauerhaften Verformung der Gelenke und einer starken Einschränkung der Mobilität im Alltag.

Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung; nach Daten des Robert Koch-Instituts sind in Deutschland etwa zwei Drittel der Frauen und die Hälfte der Männer über 65 Jahren davon betroffen, wobei auch jüngere Menschen nach Unfällen oder Fehlbelastungen erkranken können.

Zur Diagnostik führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch und nutzt bildgebende Verfahren wie das Röntgen, um den Gelenkspalt und Veränderungen am Knochen sichtbar zu machen. Die Therapie zielt darauf ab, die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Abnutzung zu bremsen, da einmal zerstörter Knorpel sich nicht von selbst regeneriert.

Neben schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten spielen vor allem Physiotherapie und gezielte Bewegung ohne starke Stoßbelastung eine zentrale Rolle. In fortgeschrittenen Fällen kann ein operativer Gelenkersatz, wie ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk, notwendig werden.

Weitere Ansätze zur Behandlung der Arthrose werden in klinischen Studien untersucht.


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